Immunologie in der TCM
Wei Qi, Zheng Qi und pathogene Faktoren in Diagnostik und Therapie
Abwehr stärken. Regulationsstörungen verstehen. Differenziert behandeln.
Immunologische Erkrankungen verstehen und mit TCM behandeln
3 tägige Präsenzausbildung mit Schwerpunkt Chinesische Arzneimitteltherapie
Diese Fortbildung gehört zu einer Serie von Präsenzfortbildungen (Shang Han Lun, Wen Bing, …) mit Schwerpunkt Arzneimitteltherapie

Grundidee der Fortbildung
„Das Immunsystem stärken“ – dieser Satz begegnet uns häufig. Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin greift er jedoch zu kurz.
Warum erkrankt ein Mensch ständig an Infekten, während ein anderer kaum betroffen ist? Warum reagiert der Organismus bei Allergien überschießend? Warum bleiben nach einem Infekt Beschwerden zurück? Und warum kann eine tonisierende Behandlung bei einem Patienten sinnvoll sein, bei einem anderen aber gerade die falsche therapeutische Strategie darstellen?
Die Fortbildung betrachtet immunologische Beschwerdebilder aus der Perspektive der chinesischen Medizin. Ausgangspunkt sind die klassischen Konzepte von Wei Qi und Zheng Qi, die Funktion der beteiligten Funktionskreise sowie das Verhältnis zwischen körpereigener Regulation und pathogenen Faktoren.
as Ziel ist nicht, westliche immunologische Diagnosen lediglich in chinesische Begriffe zu übersetzen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen lernen, das individuelle Muster hinter einer Erkrankung zu erkennen und daraus eine nachvollziehbare Behandlungsstrategie abzuleiten.

Teil 1 – Was bedeutet „Immunsystem“ in der TCM?
Wir beginnen mit einer wichtigen Abgrenzung: Die chinesische Medizin kennt kein einzelnes System, das sich unmittelbar mit dem modernen Begriff des Immunsystems gleichsetzen lässt.
Wir beschäftigen uns deshalb mit den Konzepten, die für Abwehr und Widerstandskraft von zentraler Bedeutung sind:
- Was bedeutet Immunität und welche Rolle spielen Wei Qi und Zheng Qi
- Xie Qi und pathogene Faktoren
- Oberfläche und Körperinneres, Cou Li – Raum
- Konstitution und erworbene Ressourcen
- Die drei Ebenen des Immunsystems und das Zusammenspiel von Lunge, Milz und Niere
- Jing und Yuan Qi
Leitfrage:
Warum wird ein Mensch krank – und ein anderer unter vergleichbaren Bedingungen nicht?
Teil 2: Welche therapeutischen Arzneimittel und Rezepturen spielen hier ein wichtige Rolle?
„Immunmodulierend“ ist keine chinesische Diagnose und „immunstärkend“ kein TCM-Behandlungsprinzip.
- Wichtige chinesischen Arzneimittel die insbesondere das Qi tonisieren
- Ausgewählte klassische Rezepturen für die wichtigsten Muster
1. Termin & Kurszeiten
15. – 17. Januar 2027
Freitag: 14:00–ca. 19:00 Uhr
Samstag: 10:00–18:00 Uhr
Sonntag: 10:00–15:00 Uhr
2. Ort & Format
Präsenzfortbildung
Praxis Birgit Kriener
Weg zum Poethen 248
58313 Herdecke
3. Teilnahmegebühr
320,00 €
inkl. Skript. Getränke und Obst während des Kurses
Voraussetzungen für die Teilnahme
Teilnahmevoraussetzungen
Heilpraktikererlaubnis und umfangreiche Akupunktur-Ausbildung, Inch. Einführungskurs Chinesische Arzneimitteltherapie
Mindestteilnehmerzahl
6 Personen
Ärzte, Heilpraktiker und andere zur Ausübung der Heilkunde berechtigte Fachpersonen mit Kenntnissen in Traditioneller Chinesischer Medizin und Akupunktur, die Menschen während einer onkologischen Behandlung fachlich fundiert und verantwortungsvoll begleiten möchten.
Überweisung der Kursgebühr
bitte bis 2 Wochen vor Kursbeginn an
Birgit Kriener
Praxis für Naturheilverfahren
Märkische Bank Hagen
IBAN: DE11 4506 0009 3002 3959 00
BIC: GENODEM1HGN
