TCM – Phytotherapie 2027

Die chinesische Phytotherapie verbindet jahrhundertealtes Wissen mit differenzierten Behandlungsmöglichkeiten für die heutige therapeutische Praxis.

In unserer Fortbildungsreihe 2027 beschäftigen wir uns mit der Immunologie, den klassischen Konzepten des Shang Han Lun und Wen Bing sowie mit praxisrelevanten Krankheitsbildern wie Müdigkeit, Burnout, Fatigue und Kopfschmerzen.

Die fünf Module bauen thematisch aufeinander auf, können jedoch auch unabhängig voneinander gebucht werden.

Im Mittelpunkt stehen die differenzierte TCM-Diagnostik, das Verständnis klassischer Rezepturen und ihre gezielte Anwendung anhand konkreter Fallbeispiele.

Sie interessieren sich für meine Fortbildungsreihe TCM – Phytotherapie 2027 und möchten mehr über die Inhalte und den Aufbau erfahren?

An diesem Infoabend stelle ich Ihnen die fünf Module für 2027 vor und erläutere, wie die klassischen Grundlagen der chinesischen Arzneitherapie mit praxisnahen Behandlungskonzepten verbunden werden.

Sie erfahren, welche Themenschwerpunkte Sie erwarten, welche Vorkenntnisse sinnvoll sind und wie Sie die Fortbildungsreihe individuell gestalten können.

Selbstverständlich bleibt auch genügend Zeit für Ihre Fragen.

Alle fünf Module können einzeln oder als komplette Fortbildungsreihe gebucht werden.

Einführungveranstaltung: Blutbilder aus Sicht der TCM

Was verrät uns ein Blutbild über den Zustand des Patienten und wie können wir diese Informationen sinnvoll mit der chinesischen Diagnostik verbinden? In der Traditionellen Chinesischen Medizin gibt es keine Laborwerte im westlichen Sinne. 

In dieser praxisorientierten Fachfortbildung beschäftigen wir uns mit den wichtigsten schulmedizinischen Laborparametern und ihrer klinischen Aussagekraft. Wir lernen, typische Befundkonstellationen zu erkennen, mögliche Ursachen zu unterscheiden und die Ergebnisse in eine umfassende chinesische Differenzialdiagnose einzubeziehen. Dabei betrachten wir sowohl mögliche Zusammenhänge als auch die Grenzen einer Übertragung zwischen westlicher Medizin und TCM.

Unsere Fortbildungsmodule 2027

Die Fortbildungsreihe TCM-Phytotherapie 2027 umfasst fünf praxisorientierte Module, die unterschiedliche Schwerpunkte der chinesischen Arzneimitteltherapie behandeln.

Von immunologischen Zusammenhängen über die klassischen Rezepturlehren des Shang Han Lun und Wen Bing bis hin zu konkreten Beschwerdebildern wie Erschöpfung und Kopfschmerzen.

Die Module ergänzen sich inhaltlich, können aber auch einzeln gebucht werden.

Wählen Sie die Themen, die für Ihre therapeutische Praxis besonders relevant sind.

Modul 1 – Immunologie in der TCM

Das Immunsystem aus Sicht der chinesischen Medizin verstehen und therapeutisch beeinflussen

Wie erklärt die Traditionelle Chinesische Medizin die körpereigene Abwehr? Welche Bedeutung haben Wei Qi, Ying Qi, die Zang-Fu-Organe und die verschiedenen pathogenen Faktoren?

In diesem Modul verbinden wir die immunologischen Grundlagen der modernen Medizin mit den diagnostischen und therapeutischen Konzepten der TCM.

Wir beschäftigen uns mit der Differenzierung immunologischer Störungen, der Bedeutung von Abwehrschwäche und überschießenden Immunreaktionen sowie mit ausgewählten chinesischen Arzneimitteln und klassischen Rezepturen.

Anhand praxisnaher Fallbeispiele erarbeiten wir differenzierte Behandlungsstrategien und besprechen, wann welche Rezepturen sinnvoll eingesetzt oder angepasst werden können.

Themenschwerpunkte:

  • Grundlagen der Immunologie aus westlicher und chinesischer Sicht
  • Wei Qi, Ying Qi und die Bedeutung der Zang-Fu
  • Abwehrschwäche und überschießende Immunreaktionen
  • Chinesische Arzneimittel und klassische Rezepturen
  • Differenzialdiagnostik und Fallbeispiele aus der Praxis

Dieses Modul ist einzeln buchbar.

Modul 2 – Shang Han Lun: Die sechs Leitbahnebenen und ihre Rezepturen

In diesem Modul beschäftigen wir uns mit den sechs Ebenen Tai Yang, Yang Ming, Shao Yang, Tai Yin, Shao Yin und Jue Yin. Wir erarbeiten die charakteristischen Symptome und Krankheitsmuster sowie die jeweils passenden klassischen Rezepturen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, Krankheitsverläufe zu verstehen und die Veränderungen zwischen den einzelnen Ebenen diagnostisch einzuordnen.

Anhand konkreter Fallbeispiele aus der therapeutischen Praxis lernen Sie, klassische Rezepturen differenziert auszuwählen und ihre Anwendung im jeweiligen Krankheitsstadium zu beurteilen.

Themenschwerpunkte:

  • Einführung in das Shang Han Lun und seine Bedeutung für die heutige Praxis
  • Die sechs Leitbahnebenen und ihre charakteristischen Krankheitsmuster
  • Krankheitsentwicklung und Übergänge zwischen den Ebenen
  • Wichtige klassische Rezepturen und ihre Indikationen
  • Differenzialdiagnostik und Rezepturauswahl
  • Praxisnahe Fallbeispiele und therapeutische Strategien

Dieses Modul ist einzeln buchbar.

Modul 3 – Wen Bing: Wärmeerkrankungen und ihre Behandlung

Wärmeerkrankungen verstehen – Krankheitsdynamiken erkennen und gezielt behandeln

Die Wen-Bing-Lehre beschäftigt sich mit der Entstehung, Entwicklung und Behandlung von Wärmeerkrankungen. Sie ergänzt die klassischen Konzepte des Shang Han Lun und ermöglicht eine differenzierte Betrachtung insbesondere fieberhafter und entzündlicher Krankheitsprozesse.

Im Mittelpunkt dieses Moduls stehen die vier Ebenen Wei, Qi, Ying und Xue sowie die Differenzierung nach den drei Erwärmern (San Jiao).

Wir beschäftigen uns damit, wie pathogene Wärme in den Körper eindringen, sich verändern und in tiefere Ebenen entwickeln kann. Dabei lernen wir, charakteristische Symptome zu erkennen und die jeweils geeigneten therapeutischen Strategien abzuleiten.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den klassischen Arzneirezepturen der Wen-Bing-Lehre, ihrer Zusammensetzung und ihren Anwendungsmöglichkeiten in der heutigen therapeutischen Praxis.

Themenschwerpunkte:

  • Grundlagen und historische Entwicklung der Wen-Bing-Lehre
  • Die vier Ebenen Wei, Qi, Ying und Xue
  • Differenzialdiagnostik nach den drei Erwärmern (San Jiao)
  • Krankheitsdynamik und Übergänge zwischen den Ebenen
  • Wichtige klassische Rezepturen und ihre Indikationen
  • Abgrenzung und Gemeinsamkeiten von Shang Han Lun und Wen Bing
  • Praxisnahe Fallbeispiele und differenzierte Rezepturauswahl

Dieses Modul ist einzeln buchbar.

Modul 4 – Müdigkeit, Burnout und Fatigue: Differenzialdiagnostik und chinesische Phytotherapie

Erschöpfungszustände differenzieren – Ursachen verstehen und individuelle Therapiekonzepte entwickeln

Müdigkeit, anhaltende Erschöpfung und Fatigue gehören zu den häufigen und zugleich komplexen Beschwerdebildern in der therapeutischen Praxis. Hinter ähnlichen Symptomen können unterschiedliche Ursachen und Krankheitsmechanismen stehen.

Die Traditionelle Chinesische Medizin bietet differenzierte diagnostische Konzepte, um verschiedene Formen der Erschöpfung voneinander abzugrenzen und individuelle therapeutische Strategien zu entwickeln.

In diesem Modul beschäftigen wir uns mit der Unterscheidung von Qi-, Blut-, Yin- und Yang-Mangel sowie mit der Bedeutung von Qi-Stagnation, Schleim, Feuchtigkeit und weiteren pathogenen Faktoren.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wann tatsächlich ein Mangel vorliegt und tonisierende Rezepturen sinnvoll sind – und wann zunächst Stagnationen, Feuchtigkeit oder andere belastende Faktoren berücksichtigt werden müssen.

Wir betrachten unterschiedliche Erscheinungsformen von Erschöpfung, beispielsweise im Zusammenhang mit chronischer Belastung, Schlafstörungen, längeren Krankheitsverläufen und postinfektiösen Zuständen.

Anhand konkreter Fallbeispiele erarbeiten wir die differenzierte Auswahl chinesischer Arzneirezepturen und besprechen Möglichkeiten ihrer individuellen Anpassung.

Themenschwerpunkte:

  • Müdigkeit, Burnout und Fatigue: Begriffe, Ursachen und Abgrenzungen
  • Qi-, Blut-, Yin- und Yang-Mangel als mögliche TCM-Muster
  • Qi-Stagnation, Feuchtigkeit, Schleim und andere pathogene Faktoren
  • Bedeutung von Milz, Niere, Leber, Herz und Lunge
  • Erschöpfung nach Infekten und bei chronischen Erkrankungen
  • Klassische Arzneirezepturen und ihre differenzierte Auswahl
  • Wann tonisieren, wann regulieren oder ausleiten?
  • Praxisnahe Fallbeispiele und individuelle Rezepturanpassungen

Dieses Modul ist einzeln buchbar.

Modul 5 – Kopfschmerzen: Differenzialdiagnostik und chinesische Phytotherapie

Kopfschmerzen differenzieren – Krankheitsmuster erkennen und gezielt behandeln

Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden in der therapeutischen Praxis. Ob Spannungskopfschmerzen, Migräne oder chronisch wiederkehrende Kopfschmerzen – aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin können sehr unterschiedliche Krankheitsmechanismen zugrunde liegen.

Die chinesische Phytotherapie bietet ein differenziertes System, um Kopfschmerzen nach ihrer Entstehung, Lokalisation, Symptomatik und den begleitenden Beschwerden einzuordnen.

In diesem Modul beschäftigen wir uns mit der Unterscheidung äußerer und innerer Krankheitsursachen sowie mit der Bedeutung von Wind, Kälte, Hitze, Feuchtigkeit, Qi- und Blut-Stagnation und verschiedenen Mangelmustern.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie wir anhand der Anamnese sowie der Zungen- und Pulsdiagnostik das zugrunde liegende TCM-Muster erkennen und daraus eine passende Rezepturstrategie entwickeln.

Wir erarbeiten wichtige klassische Arzneirezepturen, vergleichen ihre unterschiedlichen Indikationen und besprechen Möglichkeiten der individuellen Anpassung.

Anhand praxisnaher Fallbeispiele verbinden wir die Differenzialdiagnostik mit konkreten phytotherapeutischen Behandlungskonzepten.

Themenschwerpunkte:

  • Kopfschmerzformen aus westlicher und chinesischer Sicht
  • Äußere und innere Ursachen von Kopfschmerzen
  • Differenzierung nach Lokalisation und Leitbahnbezug
  • Wind-Kälte, Wind-Hitze und Wind-Feuchtigkeit
  • Leber-Yang, Leber-Feuer und aufsteigender Wind
  • Qi-Stagnation, Blut-Stase, Schleim und Mangelmuster
  • Zungen- und Pulsdiagnostik bei Kopfschmerzen
  • Wichtige klassische Arzneirezepturen und ihre Differenzierung
  • Migräne und chronische Kopfschmerzen in der therapeutischen Praxis
  • Fallbeispiele und individuelle Rezepturanpassungen

Dieses Modul ist einzeln buchbar.

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Dann lade ich Sie herzlich zu unserem kostenlosen Infoabend ein.

Ich stelle Ihnen die fünf Fortbildungsmodule vor, erläutern die inhaltlichen Schwerpunkte und beantworten Ihre Fragen rund um die Teilnahme.

Die Teilnahme am Infoabend ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Ich freue mich auf Sie!

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